Bewährung

Strafen auf Bewährung

Die Bewährung ist ein bestimmter Zeitraum, in dem eine verurteilte Person das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen muss, um die Vollstreckung einer verhängten Strafe abzuwenden. In der Regel wird der Begriff im Bereich des Strafrechts für die Zeitdauer der Aussetzung einer Freiheitsstrafe verwendet.

Eine besondere Form ist die Vorbewährung im Jugendstrafrecht.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bewährung

Bewährungsstrafe als letzter Ausweg?

Wenn ein Strafverfahren droht oder ein solches bereits eingeleitet wurde, so ist es ein großer Fehler, wenn man nicht so früh wie möglich einen erfahrenen Anwalt einschaltet. Unabhängig davon, ob tatsächlich ein Delikt begangen wurde und wenn, um welches es sich handelt, hängt immer die Gefahr einer Freiheitsstrafe wie ein Damoklesschwert über dem Beschuldigten. Wenn es dann tatsächlich zu einer Freiheitsstrafe kommt, dann führt diese für den Verurteilten oftmals zu einer beträchtliche Beeinträchtigung der beruflichen und privaten Zukunft. Von dieser Beeinträchtigung sind dann nicht selten auch Ehegatten und Kinder betroffen. So ist es durchaus verständlich, dass es zunächst einmal der oberster Wunsch eines Angeklagten ist, die Vollstreckung der drohenden Freiheitsstrafe zu vermeiden. Dieses dürfte aber ohne die Hilfe eines Anwalts kaum zu erreichen sein. Dieser hat nicht nur gleichfalls das Ziel, die Freiheitsstrafe zu verhindern, sondern kennt auch die Möglichkeiten die dazu führen können, dass eine Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt wird.  Ein solches ist nach dem § 56 StGB der Fall, wenn

  • eine Freiheitsstrafe von nicht mehr als zwei Jahren ausgeurteilt wird
  • dem Angeklagten alleine schon die Verurteilung zur Warnung dient
  • aufgrund einer positiven Sozialprognose davon ausgegangen werden kann, dass auch ohne die Vollstreckung der Freiheitsstrafe künftig keine weitere Straftat mehr begangen wird.

Telefon: 0931-3040882

Möglichkeiten einer Bewährung

Die vor- und nachgelagerten Schritte, die zur Erreichung einer Bewährung zu gehen sind, können in der Regel nur durch einen Anwalt begangen werden. So wird ein Anwalt zunächst einmal klären, ob überhaupt eine Freiheitsstrafe droht und wenn, wie diese dann ggf. zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Wenn sich eine Freiheitsstrafe abzeichnet, dann wird der Anwalt versuchen, dass sein Mandant nicht zu mehr als zwei Jahre verurteilt wird. Eine solches kann zum Beispiel auch durch eine Absprache mit der Staatsanwaltschaft und dem Gericht erreicht werden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist der Mandant gefordert mitzuwirken. Je besser seine Sozialprognose ist, desto eher wird eine Bewährung bewilligt werden. Dann muss er bereit sein, sich in eine Therapie zu begeben, falls er dieses noch nicht gemacht hat. Hat er eine Arbeitsstelle und wie ist sein Familienstand? Auch diese Punkte kann ein Anwalt für einen Mandanten vorbringen und damit ggf. die Vollstreckung der Freiheitsstrafe vermeiden. Dass sich der Mandant zu diesem Zeitpunkt bereits entschuldigt haben sollte und er alles versucht hat, denn Schaden wieder gut zu machen, sollte mehr als selbstverständlich sein.

Wichtig ist uns eine Zusammenarbeit, die von Kompetenz und Vertrauen gekennzeichnet ist.